MTW_und_Frontera_1.jpg
20172017

Sie befinden sich hier:

  1. News&Einsätze
  2. Einsätze
  3. 2017

Oedheim Bombenetschärfung 15.03.2017

Zur vermutlich größten Evakuierung nach dem 2. Weltkrieg kam es am Mittwochabend in Oedheim, nachdem am Nachmittag auf einem privaten Baugrundstück bei Baggerarbeiten eine 250-kg-Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden war.

Aufgrund der Größe und Beschaffenheit der Bombe fasste der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Entschluss, die Bombe noch am selben Abend zu entschärfen. Hierfür mussten in einem Umkreis von mehreren hundert Metern um die Fundstelle sämtliche Anwohner aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Die ca. 1.500-2.000 Anwohner sollten in umliegenden Sport- und Gemeindehallen bis zum Abschluss der Entschärfung betreut werden.

Um kurz nach 19 Uhr wurde daher Vollalarm für alle fünf Einsatzeinheiten des Stadt- & Landkreises Heilbronn ausgelöst.

Unsere Aufgabe bestand darin, Transportkapazität sowie mehrere provisorische Notunterkünfte vorzubereiten. Hierfür wurden Feldbetten, Tische und Bänke bereitgestellt sowie eine medizinische Grundversorgung und eine kleine Essensausgabe vorbereitet. 

Gegen 22.30 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Die Bombe war erfolgreich entschärft worden und die Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Insgesamt waren weit über 150 Einsatzkräfte von ASB und DRK aus dem gesamten Stadt- & Landkreis an diesem Einsatz beteiligt.

Hier geht's zum Bericht des Kreisfeuerwehrverbandes

Brand in Industriegebäude am 29. Januar 2017 um 18:55 Uhr

Kurz vor 19:00 Uhr wurde die Feuerwehr und kurz darauf Rettungsdienst sowie zwei Einsatzeinheiten (ASB/DRK) zu einem Brand in die Dieselstraße alarmiert. 

Beim Eintreffen vor Ort brannten zwei Hallen eines zusammenhängenden Lagerhallenkomplexes in voller Ausdehnung. Dabei kam es zu mehreren größeren Verpuffungen. Mehrere Parzellen dieser bzw. der benachbarten Halle waren zu diesem Zeitpunkt an diverse hilfesuchende Personen vermietet. Diese kamen nicht zu Schaden.

Nur durch eine schnelle und massive Brandbekämpfung konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Mit ca. 129 Einsatzkräften und weit über 30 Löschfahrzeugen aus HN und NSU gelang ein Übergreifen der Flammen zu den benachbarten Gebäuden zu verhindern.

Neben mehreren regulären Rettungsmitteln waren zwei Einsatzeinheiten (DRK/ASB HN Stadt), LNA + OrgEL sowie die I&K und Leitungsgruppe im Einsatz. Es wurde ein Rettungsmittelhalteplatz sowie ein Behandlungsplatz "Soft" aufgebaut. Insgesamt waren weit über 60 weiße Einsatzkräfte mit über 30 Fahrzeugen von DRK und ASB im Einsatz.

Gegen 21.13 Uhr konnte schließlich die Rückmeldung "Feuer unter Kontrolle" an die Integrierte Leitstelle gegeben werden. Bezüglich der Brandursache konnte noch keine Aussage getroffen werden. 

Es entstand ein Sachschaden von mehr als 3 Millionen Euro.

Hier geht's zum Bericht des Kreisfeuerwehrverbandes